Ja, wir kennen Sie, kleine und große Krisen begleiten uns durch das Leben. Und das ist auch gut so, weil meistens nur so, die anstehenden Veränderungen auch umgesetzt werden.

Dennoch ist das Gefühl in einer tiefen Krise zu stecken unangenehm und zusätzlich verschränkt es unsere Sicht auf die Dinge. „Ich weiß nicht wie es weiter geht!“, „Wohin soll das führen?“, „Es ist alles zu viel!“ sind nur einige Gedanken, die in einer Krise uns keinen Ausweg sehen lassen und wir wahrlich den Wald vor lauter Bäumen nicht sehen.

Was denn nun tun, um wieder Licht am Horizont zu sehen? Ich möchte Ihnen heute „3 Tipps um aus einer Krise herauszukommen“ an die Hand geben.

1. Annehmen, dass ich eine Krise habe

Der erste Schritt zum Ausweg ist die Annahme dessen, was gerade ist. Ja, ich habe eine Krise und ja ich weiß nicht weiter und ja evt. brauche ich Hilfe. Sehen Sie einfach den Ist-Zustand, gestehen Sie sich ein, dass diese Phase da ist. Spüren Sie hinein, wie sich das anfühlt, wenn man keine Kontrolle mehr hat und aufgefordert ist zum Loslassen.

Ich weiß, dass gerade dieser Schritt sehr viel abverlangt. Wer will denn bitte Krisen haben?
Dazu möchte ich Folgendes sagen: Wer sein Leben einmal reflektiert, wird feststellen, dass das Leben immer aus Höhen und Tiefen besteht. Es ist ein lebendiges Abenteuer. Einige von uns haben gelernt, dass man immer nett, freundlich sein und stets lächeln muss, um bei anderen angesehen und anerkannt zu werden. Aber ist das wirklich wahr? Ist es nicht so, dass wir alle mal gute und schlechte Tage haben? Und warum sollen Sie das nicht zeigen und um Hilfe bitten dürfen?

2. Denken Sie an Ihren schönsten Augenblick im Leben

Blicken Sie in Ihre Vergangenheit und suchen Sie einen der schönsten Momente in Ihrem Leben, bei den alles zu Ihrer vollsten Zufriedenheit war. Schauen Sie sich die Situation genau an. Was waren die Umstände? Welche Menschen waren an Ihrer Seite? Was genau hat Sie in dem Augenblick so zufrieden gemacht? Schreiben Sie sich die Details auf und lesen Sie diese noch einmal durch, mit dem Augenmerk, wie kann ich diese Dinge jetzt wieder in mein Leben lassen?

3. Denken Sie an einen anderen Krisenmoment aus Ihrer Vergangenheit

Schauen Sie auch hier auf die Umstände, die Sie in die Krise gebracht haben und ganz besonders darauf, was es denn war, dass Sie diese Krise bewältigen konnten. Schreiben Sie sich auch das auf und überlegen Sie, ob Sie diese Eigenschaften oder Hilfsmittel wieder aktivieren können, damit Sie evt. auch diese Krise damit überwinden können.

Ich denke, dass unsere Zufriedenheit ein guter Gradmesser für Veränderungen ist. Nun haben wir leider gelernt mit einer gewissen Unzufriedenheit zu leben. Kennen Sie auch Sätze, wie: „Man kann nicht alles haben!“ oder „Das Leben ist immer ein Kompromiss!“? Das führt dazu, dass wir nicht mehr die Sensibilität gegenüber unserer eigenen Zufriedenheit gegenüber haben. Wenn wir die ersten Anzeichen für Unzufriedenheit wahrnehmen und dann schon schauen, wo etwas verändert werden will, dann würden solche großen Krisen nicht notwendig sein. Nun verpassen wir es aber frühzeitig etwas zu verändern, der innere Wunsch nach Veränderung bleibt dennoch und somit verstärkt sich die Unzufriedenheit. Das ganze schaukelt sich solange hoch bis wir gänzlich den Boden unter den Füßen verlieren und in gewisser Hinsicht nun gezwungen werden eine Veränderung vorzunehmen.

Deshalb appelliere ich an Sie! Seien sie sensibel und schauen Sie gut hin, wenn etwas nicht stimmig erscheint. Versuchen Sie genau dort zu justieren und Ihre Zufriedenheit wieder herzustellen, in dem Bewusstsein, dass Ihnen dann die großen Krisen erspart bleiben.

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Wenn Sie in einer Krise stecken und Hilfe von außen benötigen, stehe ich Ihnen auch gern zur Verfügung, um mit Ihnen gemeinsam den roten Faden Ihres Weges zurück zu finden.

Gerne können Sie dazu auch die kostenfreie Kurzberatung in Anspruch nehmen, um zu schauen ob ich auch zu Ihnen und Ihren Bedürfnissen passe. Sie können nur gewinnen.

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Ich wünsche Ihnen nur das Beste auf Ihrem Weg
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