Smoothies sind in aller Munde und leisten einen enormen Beitrag zu einer gesunden Ernährung. Warum ist das so? Wir möchten Ihnen in unserem Beitrag die Vorteile der grünen „Softkost“ aufführen und wie diese bei einer Krebserkrankung unterstützen können.

Was macht den Smoothie so gesund?

Das liegt natürlich an seinen Inhaltsstoffen. Für einen Smoothie gelten keine Regeln, dennoch sagen Experten, dass eine Mischung von 40 % Gemüse, 20 % Wildkräuter, 30 % Obst und 10 % Wasser am verträglichsten und gesündesten ist. (die Wassermenge dürfen Sie natürlich anpassen, je nachdem welche Konsistenz sie bevorzugen) Wie wir an der Zusammenstellung erkennen, bekommt der Smoothie seine typische grüne Farbe von den Gemüsen und Wildkräutern. In diesen stecken jede Menge Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente und sekundäre Pflanzenstoffe (auch Mikronährstoffe / Vitalstoffe).

Dieses vermeintliche einfache Grünzeug, wie Spinat, Salate, Sprossen und Wildpflanzen sind Lebensmittel mit der höchsten Nährstoffdichte auf unserem Planeten. Die Mikronährstoffe können wir, bis auf einige Ausnahmen nicht selbst bilden und müssen sie regelmäßig mit der Nahrung aufnehmen. Mikronährstoffe sind bei allen unseren Stoffwechselprozessen im Körper beteiligt und sorgen dafür, dass unser Körper einwandfrei funktionieren kann. Regulation des Wasserhaushaltes, die Erregung der Nerven, die Bildung von Blut und die Kontraktion der Muskeln sind nur einige Beispiele.

Das Obst verleiht einen angenehmen süßen Geschmack. Alles wird in einem Mixer ganz fein zerkleinert, um somit die Verfügbarkeit der einzelnen Stoffe (außer Vitaminen, diese brauche nicht aufgespalten zu werden) für den Körper zu verbessern. Bitte achten Sie darauf, woher Ihre Zutaten kommen. Am Besten wäre natürlich der eigene (Kräuter-) Garten oder naturbelassene Wiesen, aber auch Bio-Qualität beim Einkauf.

Ist der Smoothie für eine Ernährung bei Krebs geeignet?

Na unbedingt. Wie oben schon beschrieben, enthält der Smoothie nur das, was Sie auch wollen und vertragen. Sie suchen die Zutaten aus. Gerade bei Krebs werden sekundäre Pflanzenstoffe benötigt. Diese finden Sie in Salaten, Spinat und Wildkräutern, wie Brennnessel, Taubnessel, Vogelmiere, Petersilie etc. Sicher spüren Sie selbst, was Ihnen gut tut. Obst kann hier durch Beerenfrüchte ersetzt werden, wie z.B. Heidelbeeren, Himbeeren, Brombeeren etc. Wenn Sie gar kein Obst, auch keine Beeren vertragen, dann lassen Sie sie einfach weg. Am Ende habe ich für Sie ein tolles leckeres Rezept, auch ohne Obst.

Welche Vorteile bietet der Smoothie?

Ich trinke nun schon über ein halbes Jahr lang (fast) täglich meinen Smoothie und ich muss sagen, ich fühle mich fitter, kraftvoller und für mich persönlich sind grüne Smoothies der einfachste, schnellste und leckerste Weg um seinen Obst- und Gemüsekonsum zu steigern. Viele Krebspatienten berichten, dass diese kleinen grünen Dinger Großes leisten und ein anderes Lebensgefühl schenken. Wichtig ist, dass Sie jeden Schluck im Mund nochmals „zerkauen“, damit eine Vorverdauung stattfinden kann! Probieren Sie es aus.

Grüne Smoothies sind sehr schnell zubereitet und die Zutaten können Sie frei wählen. Sie liefern schnell Energie und können die Konzentration verbessern. Sie belasten nicht unnötig die Verdauung, können die Entgiftungsprozesse im Körper verbessern, können helfen zu Entsäuern und den Körper wieder in ein basisches Milieu heben. Mit Ihren Wirkstoffen bekämpfen sie freie Radikale, können die Stresstoleranz erhöhen und verbessern die psychische Befindlichkeit, können die Darmflora stärken, verbessern die Verdauungstätigkeit durch die Vielzahl der Ballaststoffe und bekämpfen Verstopfungen.

Mit einem Smoothie am Tag können Sie mit der Vielzahl der Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente und sekundären Pflanzenstoffe den Organismus ins Gleichgewicht bringen und halten.

Smoothie-Rezept (ohne Obst)

1/2 Gurke
eine Hand voll Salat
eine Hand voll Spinat
eine Hand voll Brennnessel
eine Hand voll Petersilie
7 Blätter Minze
7 mittlere Blätter Löwenzahn
(wenn vorhanden 7 Blüten vom Löwenzahn)
200 ml Hafermilch (kann auch durch Obstsaft ersetzt werden)
100 ml Wasser
2 EL kaltgepresstes Leinöl
2 EL kaltgepresstes Olivenöl
(wer Beeren verträgt kann natürlich noch eine Hand voll Beeren zugeben)

Alles kleinschneiden und ab in den Mixer damit.. 30 Sekunden auf höchster Stufe und …
lassen Sie es sich schmecken!

Rezept zum Download

Herzliche Grüße
Angela Engelmann

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